Unsere Petition erreicht das Staatsministerium

Staatsminister Klaus-Peter Murawski (Mitte) nimmt sein Kunstwerk und unsere Petition entgegen. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Heute war Fossil Free Stuttgart zu Besuch im Staatsministerium von Baden-Württemberg. In der wunderschön gelegenen Villa Reitzenstein empfing uns Klaus-Peter Murawski zu einem einstündigen Gespräch. Der Staatsminister und Leiter der Staatskanzlei ist Mitglied des Aufsichtsrats der LBBW und seiner Einschätzung nach ist der Klimawandel die größte Herausforderung, der wir uns heutzutage stellen müssen. Damit scheint unser Anliegen, nämlich die Forderung an die LBBW, Schluss zu machen mit Risikogeschäften auf Klimakosten, bei ihm an der richtigen Adresse zu sein!

Zu dem Treffen haben wir eure fast 10.000 Stimmen aus der Petition an die LBBW (noch nicht unterzeichnet? Dann los!) mitgenommen und dem Minister ein Kunstwerk aus unserer Serie „ZAHLEN!“ überreicht. Mit ihrer Beteiligung an konventionellen Energiekonzernen wie Shell und RWE trägt die LBBW zu Umweltverschmutzung, Klimazerstörung und Verletzung der Menschenrechte bei – und nimmt auch noch unberechenbare finanzielle Risiken in Kauf.

Während des konstruktiven Gesprächs, an dem auch zwei Finanzberater aus der Staatskanzlei teilnahmen, sagte Klaus-Peter Murawski uns zu, dass er dem Vorstandsvorsitzen der LBBW Rainer Neske unsere Petition vorlegen werde. Wir sind gespannt, wie dieser darauf reagieren wird. Auch für ihn haben wir ein Gemälde, das Teil der Serie ist, die darstellt, wie selbstverständlich und gedankenlos die fossile Brennstoffindustrie Ressourcen verbraucht, fette Gewinne einfährt und gleichzeitig die Umweltkosten externalisiert. Das Engagement der Landesbank in klimaschädigende Unternehmen muss so schnell wie möglich enden, dafür setzen wir uns auch weiterhin ein. Denn auch wir denken: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung unserer Zeit.

Während Tausende Menschen die Massenaktion des zivilen Ungehorsams im Rheinland unter Einsatz ihres Körpers unterstützen, ins Kohlerevier aufbrechen, um sich auf Transportgleise zu setzen oder in den Tagebau gehen, kämpfen wir auf politischer Ebene für die Energiewende und Klimagerechtigkeit. An verschiedenen Stellen und auf ganz unterschiedliche Arten vereint uns das gemeinsame Ziel, dass diejenigen, die schon jetzt vom Klimawandel betroffen sind, nicht noch mehr leiden und damit ihre Kinder, Nichten, Neffen und Enkel eine sicher Zukunft ohne Klimachaos haben werden.

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